Menü

kacheln

Azulejos

PÁPYDO in Portugal

Lisboa

Jeder, der schon einmal in Lissabon war kennt sie, die bunten Kacheln, die sich an so vielen Hauswänden wiederfinden. Seit dem 16. Jahrhundert gehört das Kachelkunstwerk fest zur portugiesischen Kultur und anders als viele arabisch geprägte Länder wie auch Spanien, die Kacheln traditionell zur Dekoration besonderer Bauwerke nutzten, setz(t)en die Portugiesen die wunderschönen Steine auch als Fassade bei ganz regulären Häusern ein - mit dem Ergebnis, dass man diese jetzt überall in Lissabon in den verschiedensten Farben, Forman und Mustern finden kann. 

Eine tolle Inspiration also für uns neuestes Künstlerdesign - dieses Mal in Kooperation mit den zwei entzückenden Azulejos Künstlerinnen Elisabete Silva und Dina Nunes

Das Azulejos Design ist handgemalt, exklusiv für PÁPYDO entworfen und wie immer auf unserem Graspapier mit zertifizierten Ökofarben gedruckt. 

Papydo in portugal
kachel geschenkpapier
besonderes geschenkpapier
schönes geschenkpapier

Das portugiesische Wort "azulejo" stammt ursprünglich von dem arabischen الزليج (az-zulaiǧ), was so viel wie "kleiner polierter Stein" bedeutet. Die Glasurtechnik für diese bunten, glasierten und meist quadratischen Kachelsteine findet ihren Ursprung im heutigen Iran und fand ihren Weg nach Europa erstmals durch die Mauren und über Andalusien, wo im 12. und 13. Jahrhundert ihr Produktionszentrum lag. König Manuel I., der die Kachelkunst während einer Reise nach Sevilla für sich entdeckte, baute in der Folge die ersten großen Werkstätten in Portugal auf, woraufhin sich das Land spätestens ab dem 16. Jahrhundert zum europäischen Hauptproduzenten entwickelte. 

künstler geschenkpapier

Elisbete Silva & Dina Nunes
- die Künstlerinnen 

In ihrem 12 Quadratmeter Studio mitten in Alfama in der Calçadinha da Figueira widmen Elisabete und Dina sich schon seit den 1990er Jahren der portugiesischen Kachelkunst. Die beiden sind Schwestern und studierte Künstlerinnen in dem Handwerk der Fliesen- und Keramikkunst.

 

Elisabete hat an der Fakultät für Bildende Künste der Universität Lissabon Malerei und Skulptur studiert, wo sie auch später unterrichtete. 

Dina ging zunächst einem Studium der Darstellenden Künste am CENDREV, Teatro Garcia de Resende in Évora nach, bevor sie sich auf Keramikarbeiten spezialisierte. 

Beide stellten ihre Arbeiten schon in mehreren Museen wie zum Beispiel im Fado Museum, im Gouverneursmuseum oder den Höfen Lissabons aus.